Künstlerische Forschung begleitet mich bereits seit der Gründung meiner ersten Ateliergemeinschaft. Damals kannte ich den Begriff noch nicht.
Neben meiner Arbeit als Illustratorin habe ich zeichnend meine Umwelt erforscht; bei jeder Recherchereise Artefakte gesammelt und im Atelier bearbeitet.
Mit Mitte 40 habe ich mich in meinem Studium der intermedialen Kunsttherapie mit aktuellen künstlerischen Diskursen beschäftigt und mein Tun hat eine Sprache gefunden.

Künstlerische Forschung zieht sich wie ein roter Faden durch meine freien Projekte.

Seit den Kunstprojekten „Going public 5“ in Hamburg und einer Residency in der Kunsthalle Below erforsche ich gerne mit dem Verfahren der Cyanotypie, auch Eisenblaudruck, die Zeitlichkeit von Räumen. Ich sammele Lichtspuren, dokumentiere wandernde Schatten und nutze mit Vorliebe Materialien, die selbst eine Vergangenheit haben.